Das können Malerarbeiten kosten

Malerarbeiten Preise
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Auch in der gepflegtesten Wohnung ist von Zeit zu Zeit ein neuer Anstricht nötig. In regelmäßigen Abständen sollten die eigenen vier Wände daher neu tapeziert oder gestrichen werden. Viele Menschen übernehmen diese Arbeiten selbst, um Geld für einen Maler oder Lackierer zu sparen. Das Ergebnis der in Eigenregie durchgeführten Malerarbeiten bleibt jedoch häufig hinter dem Ergebnis eines Profis zurück. Nicht nur optisch werden Wände, Decken und Böden von professionellen Facharbeitern besser bearbeitet.

Auch qualitativ unterscheidet sich das Ergebnis. Möchten Sie in den nächsten Wochen oder Monaten tapezieren, streichen oder lackieren, empfiehlt es sich daher, einen Profi zu beauftragen. Natürlich spielt für Sie dabei die Kostenfrage eine wichtige Rolle. Doch was kosten Malerarbeiten? Unser Ratgeber erklärt Ihnen daher ausführlich, mit welchen Kosten Sie bei der Beauftragung einer Malerfirma rechnen müssen. Außerdem erläutern wir Ihnen, warum Sie an diesem Punkt nicht sparen sollten.

Was kostet die Beauftragung von Malern und Lackierern?

Bei der Kalkulation für die Kosten spielt die zu bearbeitende Fläche eine entscheidende Rolle. Weiterhin hat bei der Berechnung der Gesamtkosten die Art des Auftrags eine große Bedeutung. Möchten Sie lediglich Ihre Wand streichen lassen, belaufen sich die Kosten auf fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter. Wenn die Tapete fehlt oder erneuert werden muss, dann fällt das Tapezieren mit bis zu 20,- Euro pro Quadratmeter deutlich teurer aus.

Legen Sie viel Wert auf hochwertige Tapeten oder beispielsweise Magnetfarben, erhöhen sich die Kosten entsprechend. Einfache Arbeiten sind grundsätzlich günstiger. Die Gesamtkosten richten sich außerdem immer auch nach der Qualifikation des Profis. Ein echter Experte auf dem Gebiet hat natürlich seinen Preis. Malerarbeiten kosten darüber hinaus regional unterschiedlich viel Geld. Möchten Sie verlässlich kalkulieren, müssen Sie zu den oben genannten Werten noch Anfahrts- und Materialkosten addieren. Da sich die Preise zwischen den einzelnen Malerfirmen deutlich voneinander unterscheiden können, ist vor der Auftragserteilung ein umfangreicher Vergleich sinnvoll. Doch beachten Sie dabei, dass der günstigste Malerbetrieb nicht immer die beste Arbeit macht. Der teuerste aber vielleicht auch nicht.

Kalkulation Malerkosten: Was kosten Malerarbeiten?

Maler streicht Wand
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Wie bereits erwähnt, belaufen sich die Kosten auf fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter Wandfläche. Um zu wissen, wie viel Quadratmeter am Ende tatsächlich gestrichen und in Rechnung gestellt werden, muss deshalb vorab die Quadratmeterzahl ausgerechnet werden. Dazu wird die Länge der Wand mit der Höhe der Wand multipliziert, z. B. 6 Meter mal 2,50 Meter = 15 m². Dies wird für alle Wände wiederholt und die berechneten Summen anschließend addiert. Allerdings besitzt jeder Raum mindestens eine Tür und auch das ein oder andere Fenster muss nicht gestrichen werden. Etwa zwei bis drei Quadratmeter können jeweils für eine Tür oder Fenster von der Gesamtsumme abgezogen werden. Akkurater ist jedoch natürlich das genaue Ausmessen der "freien Flächen", die keine Wandfarbe erhalten.

Möchten Sie, dass die Decke ebenfalls einen neuen Anstrich bekommt, muss die Deckenfläche ebenfalls in die Malerkosten Kalkulation einfließen. Dafür ist es am sinnvollsten, einfach die Bodenfläche zu berechnen. Ist die Wohnfläche besonders groß, fallen die Preise für die Malerarbeiten entsprechend höher aus.

Übrigens: Das Streichen von Fenster und Türen wird normalerweise mit Lack bewerkstelligt. Je nach Form, Rahmen und Details könnnen die Malerarbeiten aufwendig ausfallen, weshalb viele Maler das Streichen von Türen und Fenstern anders berechnen als für Wandflächen. Sie sollten zudem vorab klären, ob Verbrauchsmaterialien separat berechnet werden oder bereits im Quadratmeterpreis enthalten sind.

Damit ist die Kalkulation der Malerarbeiten Kosten jedoch noch nicht abgeschlossen. Einige Maler berechnen zum Beispiel das Abdecken, Abkleben, Aufräumarbeiten sowie Möbelverrücken extra. Gerade das Verschieben der Möbel und die Aufräumarbeiten, wie das Entfernen des Malerkrepps oder das Fegen des Bodens, können als Kostenersparnis auch in Eigenregie bewältigt werden. Das Abdecken und Abkleben sollten Sie dagegen dem Profi überlassen, da dieser routinierter ist und sicherstellt, dass die verwendeten Klebebänder und Folien richtig sitzen. Sollte nämlich Farbe durchsickern, können zusätzliche Korrekturarbeiten notwendig werden.

Malerarbeiten Preise im Überblick

Welche Maler Kosten auf Sie zukommen, hängt demnach im Wesentlichen von den Wänden und Ihren Wünschen ab. Bezüglich der Malerarbeiten Preise können Sie sich grob an folgenden Richtwerten unserer Preisliste orientieren:

Leistung Preis pro qm
Tapezieren von Raufaser 5 - 10 €
Tapezieren von Mustertapete 7 - 12 €
Abdeckarbeiten 5 €
Spachtelarbeiten 5 €
Einfacher Anstrich der Wände mit Wandfarbe 5 - 15 €
Streichen der Fassade 15 - 25 €
Grundierung ca. 5 €

 

Malerarbeiten Preisliste
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Grundsätzlich dienen die Preise der Malerarbeiten Preisliste nur als Orientierung. Abhängig von der Ausbildung und der Region des Malers und Lackierers kann der Preis für Malerarbeiten teils deutlich schwanken. Sie können die weiter oben genannten Vorarbeiten leisten und auf günstige Farben bestehen, um die Malerarbeiten Kosten zu senken. Wünschen Sie eine besondere Farbe, verfügt Ihre Wohnung oder Ihr Haus über eine besonders große Deckenhöhe, die die Errichtung eines Gerüsts im Inneren nötig macht, um die Decke zu streichen (Stichwort: Altbau), kann der Preis pro Quadratmeter noch weiter steigen. Bedenken Sie zusätzlich, dass ein Maler mehr Arbeit hat, eine Decke zu streichen. Die Preise liegen für diesen Posten entsprechend höher als die genannten Kosten von 5 bis 10 Euro. Da Sie in Feuchträumen eine wasserbeständige Farbe benötigen, ist der Preis hier aufgrund der Materialkosten höher.

Der andere wichtige Faktor in Bezug auf den Preis der Malerarbeiten ist natürlich, wie viel qm Wohnung der Maler zu streichen hat. Vergessen Sie nicht: Maler rechnen für die Malerarbeiten Kosten in der Regel pro Quadratmeter ab. Berechnen Sie am besten vorab, wie viel m² tatsächlich gestrichen werden sollen. Unter Umständen können Sie aber auch einen günstigen Komplettpreis vereinbaren. Je nachdem, wie groß Ihre Wohnung ist, welche Farben und Muster Sie wünschen und ob die Decke mit gestrichen werden soll, kann ein fester Preis für die komplette Wohnung Sinn ergeben. Fragen Sie bei Ihrem Maler einfach nach solch einem Angebot und vergleichen die aufgerufenen Preise mit denen auf qm-Basis. Gerade, wenn nicht nur ein einzelner Raum, sondern mehrere Räume oder sogar eine ganze Etage bearbeitet werden sollen, kann sich solch ein Angebot lohnen. Die Malerarbeiten Kosten relativieren sich nämlich bei größeren Aufträgen schnell. Zudem bieten Malerbetriebe für größere Projekte oft auch Nachlässe auf Sonderleistungen wie die Nikotinsperre oder das Streichen und lackieren von Türen und Fenstern.

Streitthema rechtliche Pflichten

In einer frisch renovierten neuen Wohnung ist es noch kein Problem, mit den Jahren kommt das Thema Schönheitsreparaturen aber häufig zwischen Mieter und Vermieter auf. Laut Gesetz ist der Vermieter für alle Reparaturen in einer Wohnung zuständig. Mit bestimmten Klauseln im Mietvertrag werden Teile dieser Pflicht jedoch auf die Mietpartei übertragen. Üblicherweise betrifft dies das Streichen und / oder Tapezieren der Wände, Decken, Tür- und Fensterrahmen sowie der Heizkörper. Nicht übertragen werden dürften das Abschleifen und Versiegeln von Parkettböden in der gesamten Wohnung, Arbeiten an der Hausfassade, die Erneuerung von Teppichen sowie Reparaturen an der Heizungs- und Sanitäranlage.

Person sucht Wandfarbe aus
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Der Streitpunkt liegt hier nicht bei den zu übernehmenden Malerarbeiten an sich, sondern an starren Fristen. So verlangen manche Vermieter, dass Wohnräume alle drei bis fünf Jahre gestrichen werden müssen. Andere schreiben sogar vor, dass Decken und Wände einem weißen Anstrich unterzogen werden müssen. Rechtlich sind diese Klauseln durchaus problematisch, gleichwohl verbessert frische Farbe an Decke und Wand das Wohngefühl deutlich.

Mieter dürfen grundsätzlich zur Renovierung verpflichtet werden. Diese Verpflichtung darf jedoch nicht anhand starrer Zeiträume, wie beispielsweise „spätestens nach fünf Jahren“, festgemacht werden.Flexible Formulierungen, wie „nach Bedarf“ oder „sofern erforderlich“ sind hingegen rechtlich haltbar und verpflichten Mieter zu Malerarbeiten. Ob dabei eine Firma, bzw. einen Maler beauftragt oder alles in Eigenregie erledigt wird, ist dabei dem Mieter überlassen. Er trägt auch die Malerarbeiten Kosten. Während der Mietzeit bleibt es dem Mieter übrigens frei überlassen, welche Farben er streichen lässt.

Glücklicherweise ist Streichen eine vergleichsweise wenig aufwendige Arbeit. Alte Tapeten müssen nicht abgezogen werden, sondern können gleich mit neuer Farbe gestrichen werden – vorausgesetzt, Sie versuchen nicht zum dritten oder vierten Mal, dieselbe Tapete zu streichen. Was Sie in erster Linie brauchen, ist etwas Platz in Ihrer Wohnung (oder Ihrem Haus) und viel Zeit. Zum einen, da Sie Möbel von den Wänden rücken müssen, zum anderen, um Malervlies auszulegen, Steckleisten, Schalter, Fenster und Türen abzukleben und zuletzt, um den Raum oder die ganze Wohnung zu streichen. Je nachdem, wie verwinkelt und wie stark möbliert die Wohnung ist, kann dies bereits den Großteil der Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Fehlen Ihnen Zeit oder Möglichkeiten, die Malerarbeiten selbst durchzuführen, lohnt es sich, das Angebot eines Malers in Anspruch zu nehmen.

Grundsätzlich entscheidend ist der Zustand der Wohnung bei Einzug. Haben Sie eine Wohnung in renoviertem Zustand bezogen, müssen Sie bei Auszug soweit renovieren, dass die Wohnung wieder einem renoviertem Gesamteindruck entspricht. Kleine Gebrauchsspuren müssen dabei nicht beseitigt werden. Bei der Endrenovierung darf der Vermieter übrigens darauf bestehen, dass die Räume in hellen oder neutralen Farbtönen gestrichen übergeben werden – überlegen Sie sich Anstriche in knalligen Farben also vorab gut.

„Nackte“ Wände streichen

Der Aufwand wird vor allem deutlich, wenn Sie eine Wand streichen möchten, deren Untergrund vorher nicht tapeziert wurde. Beim Streichen einer bloßen Wand oder Decke erhöhen sich der Aufwand, die Materialkosten und auch der Anspruch, was für die Beauftragung einer Firma oder eines Malers spricht. Schließlich muss der Untergrund ordentlich vorbereitet werden, damit die Farbe auf der zu streichenden Fläche deckend aufgetragen werden kann.

Zu allererst müssen Sie dafür sorgen, dass der Untergrund der Wandfläche eben und glatt ist. Gerade bei Rigipswänden müssen Fugen gespachtelt werden. Da selbst ein professioneller Maler nicht wie eine Maschine spachteln kann, muss die Fläche im Anschluss geschliffen werden, um wirklich glatt zu sein – schließlich sieht man einem nackten Untergrund jede Unebenheit sofort an.

Im Anschluss muss hier, wie auch bei Betonwänden, eine Grundierung aufgetragen werden. Erst nachdem dieser Schritt erfolgt ist, kann mit dem eigentlichen Streichen begonnen werden. Wenn das passende Werkzeug, ausreichend Zeit und Erfahrung vorhanden sind, können Malerkosten eingespart werden – in vielen Fällen ist es aber aus den oben genannten Gründen sinnvoller, einen Experten arbeiten zu lassen. Geld einsparen lässt sich auf anderem Weg, zum Beispiel durch das selbstständige Verrücken der Möbel.

Fachmann für Malerarbeiten in Ihrer Nähe finden

Malerarbeiten kosten zweifelsfrei gutes Geld. Dennoch lohnt es sich, diese Arbeiten von einem Profi durchführen zu lassen, der das Malerhandwerk gelernt hat. Der Grund dafür ist, dass Malermeister ein qualitativ besseres Ergebnis erzielen. Fachbetriebe lackieren und malen viel genauer und machen beim Anbringen der Tapeten weniger Fehler. Außerdem verfügen sie über die entsprechenden Materialien und decken professionell alle Böden, Rahmen und Türen ab. Ihre Wohnung wird auch nach den Arbeiten frei von Farbe und Schäden sein. Einer der größten Vorteile des Profis besteht jedoch darin, dass er mit hochwertigen Materialien arbeitet. Das bedeutet beispielsweise, dass die benutzte Farbe lange hält. Sie müssen also weniger häufig renovieren bzw. modernisieren. Das wiederum spart langfristig Kosten und sieht im Endeffekt viel schöner aus.

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