>Terrassenboden streichen

Mit diesen Tipps gelingt der Anstrich

Terrassenboden streichen
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Mit einem Terrassenboden aus Holz entscheiden Sie sich für ein echtes Naturprodukt, das sich nahtlos in die natürliche Umgebung von Garten und Terrasse einfügt. Terrassenböden aus Holz sehen edel und hochwertig aus und sind zudem auch sehr pflegeleicht. Eine Verbindung aus beiden Aspekten, also dem Aussehen und der Pflege, ist das Streichen des Terrassenbodens. Das ist schon einmal im Jahr empfehlenswert, um die Optik beim Terrassenboden beizubehalten. Unser 11880.com-Maler-Ratgeber erklärt Ihnen, warum Sie regelmäßig den Terrassenboden streichen sollten und worauf Sie dabei achten müssen.

 

Terrasse Schmutz
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Terrassenboden streichen, Terrassenboden schützen

Der Terrassenboden ist täglich ständigen Einflüssen von außen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um Witterungseinflüsse, mechanische Beeinträchtigungen durch Holz, Betreten der Fläche oder auch Gartenwerkzeuge sowie auch mögliche Verunreinigungen durch Pflanzen oder Tiere. Wenn Sie Ihren Terrassenboden streichen, bescheren Sie ihm damit auch einen willkommenen Schutzanstrich für die kommenden Wochen und Monate, der das natürliche Material darunter effektiv gegen allerlei Verschmutzungen schützen kann.

Terrassenboden streichen heißt, Schmutz beseitigen

Trotzdem entsteht natürlich immer wieder neuer Schmutz und auch der beste Schutzanstrich kann dies irgendwann nicht mehr verhindern. Wenn es soweit ist, Sie also dringend mal wieder den Terrassenboden streichen müssen, sehen Sie dies an einer deutlichen Schmutzschicht, die die ursprüngliche Farbe des Terrassenbodens überrdeckt und auch dem Holz an sich schaden kann. Bevor Sie also den Terrassenboden streichen, müssen Sie erst einmal sauber machen.

Nicht mit Hochdruckreiniger Terrassenboden reinigen

Dazu würden viele jetzt gerne einfach den Hochdruckreiniger zur Hand nehmen, denn natürlich kann man damit hervorragend schnell und effektiv Schmutz entfernen. Der hohe Wasserdruck schadet aber leider auch dem Holz Ihres Terrassenbodens und zwar insofern, als dass die feinen Holzfasern aufgerissen werden. Der Effekt: Ihr Terrassenboden wird splitterig und barfuß gehen ist dann viel zu gefährlich. Zudem beschädigen Sie durch den hohen Wasserdruck die schützende Holzstruktur.

Wie die Terrasse reinigen?

Viel besser, um im ersten Schritt die Terrasse zu reinigen, ist ein ganz simpler Eimer Wasser. Räumen Sie den Terrassenboden ganz leer, tauchen Sie dort dann einen Schrubber ein und bearbeiten Sie damit den Terrassenboden gründlich. Schrubben Sie ordentlich über den gesamten Terrassenboden. Vor allem in Schattenbereichen des Daches oder dort, wo Bepflanzungen oder große Pflanzenbehälter auf der Terrasse standen, werden Sie auf grüne, vermoste Stellen treffen. Hier müssen Sie unter Umständen deutlich länger schrubben. Putzen Sie so lange, bis die Dielen des Terrassenbodens allesamt schön sauber sind und warten Sie nun wenigstens 48 Stunden bis zum nächsten Schritt ab.

Terrasse ölen
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Terrassenboden mit Öl bestreichen

Und in diesem nächsten Schritt werden Sie nun endlich auch den Pinsel schwingen. Tauchen Sie den nämlich in extra für solche Zwecke vorgesehenes Terrassenboden-Öl. Wichtig dabei: Öl ist besser geeignet als Lasur, da Öl Feuchtigkeit aus dem Holz entweichen lässt und eine deutlich bessere Begehbarkeit bietet. Das Holzöl für den Terrassenboden sollte zudem genau richtig für Ihre Holzart sein. Außerdem ist helles Holzöl zu empfehlen, um die Terrasse nicht zu sehr abdunkeln zu lassen.

Wie lange dauert das Ölen?

Es ist wichtig, Öl und keine dicken Farben oder Lacke zu benutzten, um die natürlichen Strukturen des Naturproduktes Holzterrassenboden nicht vollkommen zu zerstören und so das Holz zu ersticken. Öl ist genau der richtige Anstrich für den Terrassenboden und es lässt sich auch relativ schnell auftragen. Dazu warten Sie erst einmal den Wetterbereicht ab. Wenn es aller Voraussicht nach in den kommenden wenigstens 24 Stunden keinen Regen und Temperaturen um die 20°C geben wird, können Sie Ihren Terrassenboden streichen.

Womit den Terrassenboden streichen?

Dazu verwendet man einen Flächenstreicher oder auch eine Fußbodenstreichbürste. Die hat den Vorteil, dass Sie immer eine ganze Terrassendiele erwischen. Der Streichkopf wird an einen Besenstiel montiert, somit ist das Streichen rückenschonend. Streichen Sie immer weg vom Haus und kleben Sie - wie auch beim Streichen in Innenräumen - Stellen ab, auf denen Sie auf keinen Fall Farbspritzer haben wollen. Nachdem Sie den Terrassenboden gestrichen haben, sollte der Terrassenboden 24 Stunden nicht betreten werden.


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